Hintergrundbild

Gera.

Nach den vielen Diskussionen in den letzten Wochen über die Wiederholung der Halbfinalbegegnung aufgrund eines falsch durchgeführten 5-Meter-Werfens zwischen dem SV Sömmerda und dem Erfurter SSC, einigten sich bei Vereine darauf, nur das Penalty-Werfen zu wiederholen. Dies wurde am vergangen Samstag vor den Finalspielen angesetzt, um nun endlich den Finalgegner des SV Halle zu ermitteln. Rundenleiter und zugleich Mitspieler im Team des SVS, Matthias Sack, gab dabei den Bitten neben gleichzeitigem Androhen auf Anklage vor dem Sportgericht der Erfurter nach und besann sich auf das wirklich Wesentliche: eine Wettkampfrunde sportlich und fair auszutragen.

Die vergangenen Woche starteten die Jugendlichen des SV Sömmerda nach nur einer Trainingseinheit in die Wasserballsaison 2013/14.

Nachdem die Schwimmhalle in Sömmerda wegen Baumaßnahmen für die Jugendlichen bis in den November hinein geschlossen blieb haben die Jüngsten im Verein nun endlich wieder den Trainings- und Spielbetrieb aufgenommen. Mit einigen Rückständen in der Kondition und im Spielverständnis ging es bereits fünf Tage nach dem aller ersten Training zum ersten Spiel nach Erfurt. Schnell machte sich der Trainingsrückstand bemerkbar und die Erfurter konnten nach Belieben ihr Spiel aufbauen und den SVS ein ums andere mal aus kontern. Unzählige Fehlpässe und mangelnde Spielverständnis führte letzten Endes zu einer verdienten 8:1 Niederlage.

Halle/ Saale.

Am vergangenen Wochenende starteten die Sömmerdaer Wasserballer in die Pokalrunde 2013. Austragungsort war die Stadtschwimmhalle in Halle Neustadt. Nach der Sommerpause mit gelegentlichen Trainingseinheiten im Freibad Sömmerda und an der Leubinger Kiesgrube konnte die Mannschaft nicht die gewohnte Wettkampfvorbereitung in der Schwimmhalle absolvieren. Grund dafür waren unerwartete Verzögerungen bei den Renovierungsmaßnamen am Dach des Gebäudes. Es galt also einen beinahe achtwöchigen Trainingsrückstand gegenüber der Konkurrenz wettzumachen. Trotzdem wollte man sich bestmöglich verkaufen und einen vermeintlich leichten Gegner für das Halbfinale erspielen. Leider musste das Sömmerdaer Team auch noch den Ausfall mehrere Spieler verkraften, so zum Beispiel Stammtorwart Phillip Schmidt. Auf dem Protokoll standen letztlich acht Spieler, die die Pokalrunde eröffneten. Im Spielmodus Jeder-gegen-Jeden musste jeder Teilnehmer in 2x10 Minuten fortlaufender Spielzeit drei Spiele bestreiten.

 

Sömmerda besiegt Erfurt im 5-Meter-Schießen

Sömmerda.

Am gestrigen Sonntagabend lud der SV Sömmerda zum Pokalhalbfinale ein – in eine Schwimmhalle, die weiterhin wegen Baumaßnahmen eingerüstet ist. Den Wettkampfbetrieb sollte es allerdings nicht behindern. So war zunächst die erste Halbfinalpartie zwischen dem SV Halle und dem VFL Gera angesetzt. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache, aber Halle wurde vom langen Atem der Ostthüringer überrascht. Zum Sieg sollte es letztlich zwar nicht reichen, aber bei einem Halbzeitergebnis von 12:5 für Halle dachte jeder, das Ding sei gelaufen. Dann in der zweite Hälfte: Gera gelingt es, sich Tor um Tor heranzukämpfen - bis zu einem Zwischenstand von 16:13. Mehr Cleverness in der Chancen ausbeute hatte jedoch die Saalestädter und retteten den Vorsprung zu einem insgesamt verdienten 19:13 Erfolg.

Wasserball Landesliga: Erfurter SSC bezwingt SV Sömmerda mit 13:6

 

Erfurt.

Am vergangenen Samstag wurde der letzte Spieltag in der offenen Klasse der Landesliga Thüringen ausgespielt. Der SV Halle hatte dabei noch minimale Titelchancen, sollten sie einen Kantersieg gegen die SG Gotha/Arnstadt mit mindestens 25 Toren Differenz schaffen. In einem fairen und unspektakulären Spiel siegte der Gast aus Sachen Anhalten klar mit 16:6, konnte aber damit nicht mehr ins Titelrennen eingreifen. So stand es fest – der Sieger aus der Begegnung Erfurt gegen Sömmerda wird neuer Landesmeister.

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