Hintergrundbild

Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

team2

 

 

Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Wasserballkrimi im Pokalhalbfinale

Sömmerda besiegt Erfurt im 5-Meter-Schießen

Sömmerda.

Am gestrigen Sonntagabend lud der SV Sömmerda zum Pokalhalbfinale ein – in eine Schwimmhalle, die weiterhin wegen Baumaßnahmen eingerüstet ist. Den Wettkampfbetrieb sollte es allerdings nicht behindern. So war zunächst die erste Halbfinalpartie zwischen dem SV Halle und dem VFL Gera angesetzt. Auf dem Papier eigentlich eine klare Sache, aber Halle wurde vom langen Atem der Ostthüringer überrascht. Zum Sieg sollte es letztlich zwar nicht reichen, aber bei einem Halbzeitergebnis von 12:5 für Halle dachte jeder, das Ding sei gelaufen. Dann in der zweite Hälfte: Gera gelingt es, sich Tor um Tor heranzukämpfen - bis zu einem Zwischenstand von 16:13. Mehr Cleverness in der Chancen ausbeute hatte jedoch die Saalestädter und retteten den Vorsprung zu einem insgesamt verdienten 19:13 Erfolg.

 

 

   

 Im Anschluss, Punkt 17 Uhr wurde die Begegnung zwischen dem Gastgeber und dem Landesmeister SSC Erfurt angepfiffen. Es sollte ein Duell auf Augenhöhe werden – beide Teams kämpften bis zum Letzten, und zum Schluss sollte sogar das 5-Meter-Schießen die Entscheidung bringen. Zum Spielverlauf: die Gäste aus Erfurt gingen bereits nach 45 Sekunden mit 1:0 in Führung, im direkten Gegenzug schlug Matthias Sack zum Ausgleich ein. Die Sömmerdaer erwischten insgesamt den besseren Start und konnten anschließend nach drei weiteren Treffern die Führung auf 4:1 ausbauen. Gerade noch Torschütze wurde Kai Ehrenberger zu Beginn des zweiten Viertels, zum Leidtragen von Trainer Steffen Markscheffel, wegen übermäßig hartem Spiel mit roter Karte des Feldes verwiesen. Aber Dank einer konzentrierten Leistung vom Abwehrtrio Robin Schade, Benno Furkert und Alex Ludwig blieb der SVS im Spiel. Der SSC stellte sich trotzdem immer schnell auf die Spielweise des Gegners ein und nutze seine Chancen effektiver – somit verkürzten sie zum Schluss des ersten Viertels auf 3:4. Nach dem zweiten Anschwimmen konnten die Zuschauer einem energischen Schlagabtausch beider Kontrahenten zujubeln – mal legte der Hausherr vor, mal hatten die Gäste die Nase vorn. Beim Halbzeitstand von 6:7 wusste Kapitän Thomas Maak, dass hier Alles möglich ist und heizte seine Jungs an. Leider übertrug sich seine Euphorie nicht auf seiner Mitspieler und Erfurt erhöhte schnell auf 6:9. Doch die Kreisstädter  signierten  nich t  - Matthias Sack und Alex Ludwig schlossen die Lücke erneut, beide erzielten je drei Treffer an diesem Nachmittag. Ludwig avancierte dabei zum Spieler der Partie – erkämpfte viele Bälle im eigenen Strafraum und war zugleich extrem torgefährlich. Als Sascha Weichsel, nach Verletzungspause zurück im Kader, dann mit zwei Toren in Folge zum 11:11 ausglich war das Spiel wieder komplett offen – gleichzeitig auch der Spielstand nach Ende des dritten Abschnittes.  

In den finalen acht Minuten schenkten sich beide Teams keinen Ball und spielten im Gleichschritt bis zum 14:14. 35 Sekunden vor Schluss: ein Sömmerdaer Konter rollt und Sack legt den Ball mit Übersicht quer auf Markscheffel, der trifft zum 15:14! Wie so oft in diesem Spiel gelang dem Landesmeister auch dieses Mal die direkte Antwort und gleicht 15 Sekunden vor Abpfiff aus. Die Hausherren hatten noch die Möglichkeit zum Sieg, jedoch wurde der Wurf von Furkert geblockt - das bedeutete 5-Meter-Schießen!

   

 Im Modus 3-gegen-3 traten die Schützen dann gegeneinander an: Für Sömmerda gingen Furkert, Weichsel und Maak an die Linie. Furkert und Weichsel verwandelten sicher, auch Erfurt gleicht jedesmal aus, fast standesgemäß. Dann feuerte Kapitän Maak den Ball an den Außenpfosten und Erfurt konnte mit einem Tor den Sieg klarmachen. Doch die bereits im Spiel hochklassige Vorstellung krönte Torwart Phillip Schmidt jetzt im Penalty-Schießen – er parierte den straffen Wurf des Kontrahenten und hielt sein Team so im Spiel. Bei einem Gleichstand von 2:2 mussten nun zwei weitere Schützen im K.O. System gegeneinander antreten. Danilo Bernhardt legte die Führung vor und erneut war des Phillip Schmidt der den Wurf abblocken und somit den Sieg für Sömmerda klarmachen konnte.

 

In einem brisanten Spiel mit zwei Mannschaften auf gleichem Level hätten beide den Sieg verdient gehabt. So zieht der SV Sömmerda ins Pokalfinale ein und trifft am 18.01.2014 in Gera auf den SV Halle, dann ohne den gesperrten Kai Ehrenberger. Im Spiel um Platz 3 stehen sich der VFL Gera und der Erfurter SSC gegenüber.

soemvsef 20140701 1477733891

 

Für den SVS spielten:

Phillip Schmidt (TW), Robin Schade (2 Tore), Steve Bauersfeld, Tobias Heinig, Kai Ehrenberger (1), Benjamin Furkert (2), Steffen Markscheffel (1), Danilo Bernhardt (2), Thomas Maak (K), Sascha Weichsel (4), Alexander Ludwig (3), Matthias Sack (3)

Copyright © 2019 Wasserball Sömmerda. Alle Rechte vorbehalten.
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok Ablehnen