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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Sömmerda unterliegt Erfurt im Titelkrimi

Wasserball Landesliga: Erfurter SSC bezwingt SV Sömmerda mit 13:6

 

Erfurt.

Am vergangenen Samstag wurde der letzte Spieltag in der offenen Klasse der Landesliga Thüringen ausgespielt. Der SV Halle hatte dabei noch minimale Titelchancen, sollten sie einen Kantersieg gegen die SG Gotha/Arnstadt mit mindestens 25 Toren Differenz schaffen. In einem fairen und unspektakulären Spiel siegte der Gast aus Sachen Anhalten klar mit 16:6, konnte aber damit nicht mehr ins Titelrennen eingreifen. So stand es fest – der Sieger aus der Begegnung Erfurt gegen Sömmerda wird neuer Landesmeister.

Nach der eindrucksvollen Aufholjagd der Sömmerdaer (letzten 3 Spiele gewonnen) konnten sie vor dem letzten Spieltag mit Erfurt und Halle punktgleich (10:4) ziehen und vom kleinen Wunder der Meisterschaft träumen.

Erfurt hingegen wurde nach der knappen Niederlage gegen den SV Halle (8:9) wohl etwas nervös - haben sie ihren Kader gegen Sömmerda mit vier spielstarken Akteuren aufgerüstet. Sömmerda hingegen musste auf seinen Centerspieler Kai Ehrenberger verzichten. Trotzdem war man voll motiviert und wollte den großen ESSC ärgern.

Das gelang in der ersten Halbzeit auch sehr gut. Sömmerda konnte ihre Spielweise clever umsetzen und den Ball ein ums andere Mal gefährlich vor das gegnerische Tor spielen. Matthias Sack gelang dabei die 1:0 Führung. Jedoch scheiterte Danilo Bernhardt gleich dreimal am starken Frank Otto, Torhüter der Gastgeber. Konditionell noch gleichauf hielt Sömmerda die Partie mit einem knappen 3:4 Rückstand zur Halbzeit offen.

In der zweiten Hälfte konnte Erfurt dann aber ihre Mannüberlegenheit nutzen und fleißig durchwechseln, Sömmerda hingegen hatte zunehmend Probleme, dass zu Beginn hohe Tempo aufrechtzuerhalten. Die eigentliche Taktik der Gäste, den Gegner durch aggressive Verteidigung über die Angriffszeit zu schwierigen Torwürfen zu zwingen, konnte nicht umgesetzt werden, da die dafür vorgesehen Uhr angeblich aufgrund eines Defektes nicht funktioniert hatte. Erfurt konnte so fast jeden Angriff über 40-50 Sekunden ausspielen und somit die bekannte Taktik der Gäste torpedieren.

Der dritte Spielabschnitt: die direkte Antwort auf einen 5-Meter-Strafwurf zum 4:5 ließ den SVS noch einmal hoffen, aber in der Folge lud man den Gegner durch Abspielfehler immer wieder zu Kontern ein. Auch das Glück im Torabschluss fehlte den Kreisstädtern gänzlich – allein in der zweiten Halbzeit knallte der Ball fünf Mal ans Aluminium. Der ESSC konnte somit leichte Tore erzielen und zum Ende der dritten Viertels vorentscheidend auf 9:4 davonziehen. Sichtlich demotiviert spielten Die Gäste dann das letzte Viertel herunter und fanden sich letztlich mit der zu deutlichen 13:6 Niederlage ab.

Trotzdem ist man stolz auf eine gute Spielzeit, in der man beide Spiele gegen Pokalsieger Halle gewinnen und Erfurt zumindest im Hinspiel an den Rand einer Niederlage bringen konnte. Für die kommende Saison hat sich der SVS fest vorgenommen, die steigende Formkurve zu bestätigen und wieder im Pokal als auch in der Meisterschaft vorn mitzuspielen.

Für den SVS kämpften:

Phillip Schmidt (TW), Robin Schade (1 Tor), Hendrik Selter, Nicolas Agardi, Benjamin Furkert, Stefan Großöhmigen, Steffen Markscheffel, Danilo Bernhardt, Thomas Maak (K), Sascha Weichsel (1), Alexander Ludwig (1), Matthias Sack (3)

Viertelergebnisse:

2:2

2:1

5:1

4:2

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