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33. Greußener Flutlichtturnier

Jedes Jahr im August richten die Wasserballer aus Greußen, obwohl sie im Moment nicht am Punktspielbetrieb teilnehmen, ihr traditionelles Flutlichturnier aus. Die Nachbarn aus Sömmerda wollen das zumindest mit ihrer regelmäßigen Teilnahme unterstützen und so reisten am vergangenen Freitag 14 aktuelle und ehemalige Wasserballer des SVS zum Greußener Freibad.

Bei eher frischen 20°C Wassertemperatur traf man in der deutlich stärkeren Staffel zunächst auf den Erfurter SSC. Die dieses Mal von Jens Schäffel gecoachten Sömmerdaer Männer konnten die Vorgaben kaum unsetzen und fanden nie richtig in das 2x5 Minuten kurze Spiel. So reichte es am Ende zu einem eher glücklichen 3:3.

Gegen die Vertretung des Zweitligisten SV Zwickau verschlief man den Beginn, glich den 0:2-Rückstand aber schnell wieder aus und lag nach toller Leistung kurz vor Schluss sogar 5:3 in Front. Einige individuelle Fehler und die wie immer fehlende Kaltschnäutzigkeit führte dann aber zu dem aus Sicht der Sachsen glücklichen 5:5 Endstand. Damit war der Finaleinzug für den SVS gegen den späteren Turniersieger knapp verpasst worden.

        

Im Spiel um Platz drei kontrollierte man die SG Böhlen/Ascherleben bis zur 4:0 Halbzeitführung dann souverän. Erst die zweite Garnitur machte den letztendlichen 5:4-Erfolg wieder spannend.
Insgesamt reihte sich der SVS hinter den Hettstedtern also auf dem Bronzerang ein. Platz 5 belegten die Erfurter vor dem Gastgeber vom MTV Greußen.

Ein Erlebins war das Turnier im wahrlich kühlen Nass aber allemahl. Mit zunehmender Dunkelheit stiegen schließlich sowohl die Stimmung bei den Zuschauern, als auch der Effekt der neu installierten Unterwasserbeleuchtung. Und es ist auch irgendwie für jeden warmwasser-verwöhnten Akteur eine besondere Erfahrung, wenn die vor Kälte starre Hand den Ball nicht mehr festhalten kann und die Schiedsrichter zur fortgeschrittenen Stunde nicht mehr jeden Ball, der von der hinteren Torbefestigung zurück ins Feld springt, als Tor werten.

Mit dabei waren: (v.l.n.r) Phillip Schmidt (TW), Matthias Sack, Stefan Großöhmigen, Tino Bernhardt, Frank Schulte, Robin Schade, Kai Ehrenberger (K), Thomas Maak, Frank Ohme, Uwe Zeuge, Steffen Markscheffel, Jens Schäffel (Tr.), nicht auf dem Bild: Kristof Ehrlich und Domimic Heßler

        
 
 

Endstand 33. Greußener Flutlichtturnier:

1. SV Zwickau 04
2. SV Blau-Weiß Hettstedt
3. SV Sömmerda
4. SG Böhlen/Aschersleben
5. Erfurter SSC
6. MTV 1861 Greußen

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