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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Der Bann ist gebrochen – Sömmerda deklassiert Pokalsieger überraschend deutlich.

Sömmerda

21:8 lautete der Endstand im Landesmeisterschaftsspiel der Wasserballer zwischen dem SV Sömmerda und dem Erfurter SSC. Dass endlich mal wieder ein Erfolg gegen den Primus aus der Hauptstadt möglich sein könnte, zeichnete sich in den vergangenen Trainingseinheiten bereits ab. Gut besetzt und motiviert gingen die Sömmerdaer zu Werke.

Dass sie den Bock jedoch so gewaltig umstoßen sollten, konnte niemand erahnen.  Der amtierende Pokalsieger aus Erfurt reiste mit voller Mannschaftsstärke in Sömmerda an und war sich im Voraus eines klaren Sieges, wie so oft, schon sicher. Die stark verjüngte erfurter Truppe ist schwimmstark und aufgrund vieler überregionaler Einsätze durch diverse Auswahlmannschaften bereits sehr erfahren. Dass sie am Ende so klar den Kürzeren ziehen sollten, müssen sie sich zu großen Teilen selbst zuschreiben. Während der SVS von Beginn an sein klares, offensives Pressing bis zum Schluss durch zog und die Erfurter somit kaum ins Spiel kommen ließen, haderten diese ihrerseits mit den Entscheidungen der Unparteiischen und suchten die Gründe bei anderen. Sömmerda hingegen erwies sich an diesem Nachmittag als aufmerksam und konsequent. Die vom Trainer vorgegebene Taktik wurde zumeist außerordentlich gewissenhaft umgesetzt und kleinere Abstimmungsfehler konnten schnell korrigiert werden. Neben einer, an diesem Tag besonders guten Abschlussstärke, vor allem auch in der Überzahl (75%), war ein weiterer siegbringender Faktor die geschlossenen Mannschaftsleistung. Jeder Spieler war sich des Ziels bewusst und sorgte somit effektiv für das Gelingen. Der SVS spielte sich förmlich den gesamten Frust der letzten Spiele (vier Niederlagen in Folge) von der Seele und lies dem Gegner von Beginn an keine Luft zum Atmen. Der ESSC schien den Sömmerdaern in allen Belangen unterlegen und somit zeichnete sich bereits vor dem Anpfiff zum letzten Spielviertel ein Kantersieg ab.

Was dieser Sieg am Ende wert ist, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen. Bei noch drei ausstehenden Partien soll nach Möglichkeit das Maximum herausgeholt werden. Damit die Freude zum Saisonende ähnlich groß ausfällt, wie die nach dem tollen Sieg gegen Erfurt ist noch einiges an Fleiß notwendig.

Für Sömmerda Spielten: Christoph Seifert (TW), Robin Schade (3 Tore), Hendrik Selter (2), Martin Gehrmann (6), Tobias Heinig, Steffen Markscheffel, Danilo Bernhardt (6), Thomas Maak, Alexander Ludwig (1), Mattias Sack (3)

Endergebnis: 21:8 (5:2,4:3,6:1,6:2)

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