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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Nur Luft für ein Viertel

Am vergangen Sonntag stand für die Männer des SV Sömmerda die Halbfinalpartie im Thüringenpokal gegen den SV Halle an. Im heimischen Becken wollte man an den positiven Ausgang der Vorrunde anknüpfen und den Favoriten ärgern.  Mit fast schon standartmäßig geschwächtem Kader stiegen die Herren um Trainer Robin Schade motiviert ins Becken und konnten in den ersten Spielminuten eine ansehnliche Partie gestalten. Mit effektiver Raumdeckung gelang es den Hausherren dem Gegner die Bälle abzunehmen und im eigenen Angriff schön heraus gespielte Tore zu erzielen. Der SVS war körperlich und geistig voll auf der Höhe und konnte zwischenzeitlich auf 4:2 vorlegen. Was zum Ende des ersten Durchgangs geschah bleibt wohl vorborgen. Plötzlich entstanden Löcher in der Abwehr und die

taktischen Vorgaben des Trainers wurden nicht mehr umgesetzt. Zudem ging nach vorne so gut wie kaum noch etwas Produktives.  Dies spielte dem deutlich jüngeren, spritzigeren und dicht besetzteren Gegner sehr in die Karten und dieser konnte bis zu Viertelpause das Spiel auf 4:5 drehen. Nach dem erneuten Anschwimmen sollte sich dieses Bild weiter vorsetzen.  Es waren zwar die richtigen Ansätze zu erkennen, jedoch gelang es nicht, den Ball im hallenser Gehäuse unterzubringen. Somit sah man zur Halbzeit beim Stand von 5:9 bereits die Felle davon schwimmen. Der weitere Spielverlauf in der zweiten Hälfe glich teilweise einer Lehrvorführung durch den SV Halle. Mit einfachen aber stets effektiven Mitteln konnte der Gegner ein ums andere Tor nachlegen, während dem SV Sömmerda mit wenigen guten Aktionen lediglich Ergebniskosmetik verbleib. Mit dem Abpfiff und einem deutlichen 11:23 für den SV Halle blickte man ernüchtert auf die eigene Leistung.

In intensiven Trainingseinheiten muss in den nächsten Wochen besonders diszipliniert an der Taktikumsetzung und der eigenen Leistungsbereitschaft gearbeitet werden, um im Spiel um Platz 3 am 12.12. in Gera eine Chance zu haben.

Es spielten: Christoph Seifert (TW), Hendrik Selter   (1 Tor), Martin Gehrmann (2), Tobias Heinig, Daniel Bauersfeld, Danilo Bernhardt (3), Thomas Maak, Sascha Weichsel  (2), Matthias Sack (3)

U15 mit Schützenfest zu Platz 5

In der Vorrunde 3 von 5 Spielen gewonnen und eigentlich sicher im Halbfinale. Die Ausgangslage hätte besser nicht sein können, hat doch diese U15 Wasserballmannschaft des SV Sömmerda das Zeug um den Landespokal zu holen. Dumm war nur, dass der Kader an diesem Tag nur aus 6 Spielern bestand und somit die Siege annulliert wurden, zwar das Regelwerk aber nicht Fingerspitzengefühl angewendet wurde. Zum leittragen aller Beteiligten hieß das nicht Platz 3 in der Vorrunde, sondern der letzte Platz. Und somit kam es am vergangenen Sonntag zum Aufeinandertreffen des vielleicht stärksten Teams gegen das Schwächste. Dass dieses Spiel auch für den Gegner eher eine Abstrafung bedeutete liegt auf der Hand. Auch ihm wurde somit die Chance auf eine bessere Platzierung genommen. Von der ersten Spielminute an wurden dem Gegner,  der SG Gotha-Arnstadt, die Grenzen aufgezeigt und leider hatte dieser nie den Hauch einer Chance wirklich am Spiel teilzunehmen. Nach knapp acht Minuten und einem Spielstand von 10:0 für den SVS, war das Ringen um Platz 5 entschieden. Die Jungs um Trainer Danilo Bernhardt brannten ein wahres Torefeuerwerk ab und netzten mitunter sehenswert ein. Am Ende war es ein Schaulaufen aber auch nicht mehr als ein Trainingsspiel unter Wettkampfbedingungen.  Das Endergebnis von 42:3 (10:0;8:1;13:1;11;1)spricht Bände.

Es spielten:  Maurice Hotze (TW / 7 Tore), Marius Kirstein (TW / 1), Justin Ahle (2), Klemens Märker (1), Paul Rink (13), Hannes Houvenaghel (2), Tom Steinecke (16)

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