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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Wasserballer mit Stolpersieg zum Saisonauftakt

Sömmerda.

Nach der enttäuschenden Pokalrunde mit letztlich nur Platz 4, wollten die Sömmerdaer Wasserballer am vergangenen Wochenende mit einem Sieg in die Landesmeisterschaft 2015 starten. Gegner an diesem Sonntag war das bislang unbekannte Team der Erfurter Delfine  - die zweite Mannschaft des Erfurter SSC.

Wie im Vorfeld bereits berichtet, war Trainer Steffen Markscheffel sehr zuversichtlich, gegen den jungen Gegner eine Siegeschance zu haben. Seine Kameraden haben in den vergangen Woche gut trainiert und sind heiß auf die Saison. So motiviert stiegen die Akteure pünktlich 17 Uhr ins Becken. Beide Mannschaften verschwendeten keine Zeit mit Abtasten – nach einem einfachen Ballverlust der Sömmerdaer netzte der Erfurter Centerspieler bereits nach 26 Sekunden zum 0:1 ein. Aber ein Doppelschlag durch Danilo Bernhardt drehte das Spiel bereits nach 1 Minute zu Gunsten der Hausherren. Robin Schade und danach Sascha Weichsel mit einem Hattrick sorgten für eine deutliche Führung und einer geschockte Erfurter Bank. Nach weiteren ansehnlichen Spielzügen reihten sich Tobias Heinig und Hendrik Selter in die Torschützenliste ein und sorgten für das 8:2 Viertelergebnis.

Im zweiten Abschnitt ließ der SVS den Gegner zunächst kommen, um Energie zu sparen, und konzentrierte sich auf Kontermöglichkeiten. Aus der starken Defensive heraus gelang es aber nicht immer, den einfachen Abschluss zu nutzen. Die leichtsinnig vergebenen Chancen ergaben deshalb nur einen 11:4 Halbzeitstand. Nach dem Wechsel verlor Sömmerda dann gänzlich die Spielübersicht und agierte viel zu nervös: das Positionsspiel blieb aus und der Ball wurde ohne Übersicht im Angriff dem Gegner geschenkt. Dies führte zu schnellen Konterangriffen und brachte dem eigentlich schon geschlagenen Gästen Mut zurück. Trotz der 9-Toreführung beim 13:4 verspielte man diese bis Ende der 8 Minuten noch bis auf 14:9. Das gleiche Elend führte der Gastgeber auch im Schlussviertel fort: ohne zwingende Taktik im Aufbauspiel gelang es Sömmerda lediglich dreimal im gesamten Spielverlauf, eine Überzahlsituation zu erspielen – zu wenig! Erfurt hingegen wurde der Großzahl ihrer 11 Überzahlspiele geschenkt – zu energisch wurde der Gegner attackiert oder bei Umkehr festgehalten. Glücklicherweise wurden nur aus dreien etwas Zählbares erzielt. Zum Schluss behielt der SVS aber einen kühlen Kopf und brachte in einer sehr fairen Begegnung den verdienten Sieg ins Trockene. Beim 18:14 Erfolg hatte das SVS-Team das Angriffsduo um Bernhard (4 Tore) und Weichsel (7 Tore) auf der richtigen Seite.

Aber trotz der ersten Punkte ist man gewarnt, seine Chancen konsequenter zu nutzen und in der Verteidigung etwas ruhiger im Zweikampf zu agieren. Nächster Gegner ist schon am kommenden Wochenende kein geringerer als Landesmeister und Pokalsieger SV Halle. Hier werden die Männer von der Unstrut auf mehr Gegenwehr treffen.

Für den SVS spielten: Phillip Schmidt (TW), Robin Schade (2 Tore), Hendrik Selter (1), Kai Ehrenberger, Daniel Bauersfeld, Tobias Heinig (1), Steffen Markscheffel (1), Danilo Bernhardt (4), Thomas Maak (K), Sascha Weichsel (7), Alexander Ludwig (1), Matthias Sack (1)

Viertelergebnisse: 8:2; 3:2; 3:5; 4:5

Persönliche Fehler:        SVS: 11                 ESSC II: 3

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