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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

SVS-Wasserballer spielen wie ausgewechselt

Sömmerda erkämpft sich Platz 3 zurück
Vor der diesjährigen Landesligasaison hatten sich die Wasserballer des SV Sömmerda als Minimalziel Platz 3 gesetzt, jedoch war nach nur 2 Siegen aus 6 Partien die Hoffnung stark gesunken. Nach zuletzt 3 Niederlagen gegen Erfurt, Halle und Gera wollte man sich im vorletzten Spiel trotzdem gut verkaufen und vielleicht doch noch die angestrebte Platzierung erreichen. Gegner am vergangenen Sonntag war erneut der VFL Gera, der im Hinspiel noch die Nase vorn hatte und Sömmerda auf Platz 4 verwies.


Trainer Steffen Markscheffel musste zudem gleich auf vier wichtige Spiele verzichten und dabei auf „alte Hasen“ zurückgreifen. Ohne viel zu experimentieren legte man die Defensivtaktik auf Pressverteidigung fest – also Standard für die Sömmerdaer. Für den Angriff galt die Devise: kontrolliert und ruhig aufbauen und vor allem die Überzahlsituationen nutzen.
Das erste Viertel: Alex Ludwig erobert den Ball im Anschwimmen und Sömmerda hat den ersten Angriff. Aber noch zu nervös verloren sie den Ball nach einem Fehlpass. Der direkte Gegenangriff sollte der Auftakt zu einer Energieleistung im Verteidigungsspiel werden: Gera trug den Ball bis in die Spitze vor, aber die Hausherren machten das Feld geschickt eng und fingen ein ums andere Mal den Pass ab und leiteten einen direkten Konter ein. Den ersten nutze gleich Danilo Bernhard zur 1:0 Führung. Nur eine Minute später netzte er zum 2:0 ein. Bereits im ersten Viertel entwickelten die SVS-Wasserballer eine enorme Treffsicherheit: nahezu jeder Torwurf wurde verwandelt. So erspielten sie sich eine verdiente 5:2 Führung. Im zweiten Abschnitt setzte sich die Planlosigkeit der Ostthüringer fort – mit erheblichen Problemen auf dem kleinen Spielfeld landete der Ball oftmals im Seitenaus. Glück für den SVS – so blieben viele Überzahlangriffe der Gäste ungenutzt. Auf der Gegenseite demonstrierte der Gastgeber ein erfolgreiches Überzahlspiel und Kai Ehrenberger erhöhte zum 8:4. In einer insgesamt sehr fairen ersten Halbzeit gab es nur fünf persönliche Fehler, aber der Gastgeber zog mit mehr Biss zum 9:5 davon.
Nun ließen es die Akteure etwas ruhiger angehen und ließen die Gäste kommen. Mit nun auch mehr Spielanteilen entwickelte sich ein harter Kampf um jedes Tor: Gera gelang nach dem 12:7 der Anschluss bis zum 12:9 und Trainer Markscheffel machte sich Sorgen, dass die Kondition seiner Kameraden nicht ausreichen würde. Aber genau er war es, der eine Minute vor Ende des Viertels wieder den alten Vorsprung auf 4 Tore ausbaute. Neben dem Abwehrbollwerk aus Furkert, Ludwig und Heinig, was mit kämpferischen Vorbild viele Bälle eroberte, war Torwart Phillip Schmidt einmal mehr ein Garant für den Sieg: mit klasse Reflexen parierte er über 50% der Towürfe.
Im Schlussviertel glänze dann wieder die Angriffsabteilung der Hausherren: Sascha Weichsel gelang, trotz verletzter Schulter, sogar ein lupenreiner Hattrick in 2 Minuten – eine Seltenheit im Wasserball. Mit insgesamt 5 Treffern war er neben Danilo Bernhard (4 Treffer) erfolgreichster Schütze an diesem Abend. Auch der „alte Hase“ Stefan Großöhmigen knallte ein Ball unter die Latte – wie in guten alten Zeiten!
Mit seinem zweiten Treffer machte Spielertrainer Markscheffel die grandiose Mannschaftsleistung perfekt und bejubelte den letztlich deutlichen 19:11 Erfolg. Sömmerda steht somit wieder auf Platz 3 in der Tabelle und kann in 3 Wochen mit einem Sieg gegen den SV Halle doch noch ein zufriedenstellendes Saisonergebnis erreichen.

Für den SVS spielten:

Phillip Schmidt (TW), Daniel Bauersfeld, Steve Bauersfeld, Tobias Heinig (2 Tore), Kai Ehrenberger (2), Benjamin Furkert (K, 2), Stefan Großöhmigen (1), Steffen Markscheffel (2), Danilo Bernhard (4), Sascha Weichsel (5), Alexander Ludwig (2),

Viertelergebnisse: 5:2; 4:3; 4;4; 6:2

Persönliche Fehler:
SVS: 9
VFL: 5

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