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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Sömmerda kassierte höchste Saisonniederlage gegen den SV Halle

Wasserball: Pokalsieger schießt SVS mit 22:7 aus der Halle
Mit nur 10 Spielern, darunter ein Neu-Wasserballer, reiste Trainer Steffen Markscheffel mit seinem Team am vergangenen Samstagabend an die Saale, um sich dem bislang ungeschlagenen SV Halle zu stellen. Trotz fehlender Schlüsselspieler wollten sich die Gäste gut verkaufen und die Hausherren mit einer starken Defensive das Angriffsspiel erschweren. Dass sie bereits nach dem ersten Viertel mit 2:7 in Rückstand gerierten, lag vor allem am spielstarken Center der Hallenser Christian Beck, der allein 4 Treffer erzielte. „Eigentlich habt ihr Euch heute selbst geschlagen, wir haben nur die Geschenke angenommen“, so Beck mit einem Aufmunterungsversuch nach der Begegnung.


Gleich von Beginn an nahm Halle das Heft in die Hand und lies den ängstlichen Sömmerdaern keine Sekunde zum Durchatmen – gespickt mit vier pfeilschnellen Jugendspielern verwandelten sie jeden Fehlpass der Gäste in ein Kontertor. Auch die taktischen Hinweise durch Trainer Markscheffel sowie das gewonnen Anschwimmen im zweiten Viertel änderte nichts an der Planlosigkeit im eigenen Spielaufbau – ohne klare Ideen wurde der Ball oftmals noch weit vom Tor entfernt verloren und Torwart Phillip Schmidt chancenlos alleingelassen. Zur Halbzeit blickte man ernüchternd auf die Anzeige: der 10:3 Zwischenstand ließ jede Hoffnung schwinden.
Auch nach dem Seitenwechsel konnte die Mission „Schadensbegrenzung“ nicht effektiv umgesetzt werden. Weiterhin fand man keinen Weg, den gegnerischen Torwart irgendwie gefährlich zu werden. Allein Benno Furkert gelang es dreimal mit ansehnlichen Soloattacken die Abwehr auszutricksen – heute aber leider ohne Wirkung auf das Ergebnis. Ein weiteres Viertel schwammen die Gäste von der Unstrut dem Pokalsieger hinterher und fingen ein Tor nach dem anderen: schon 16 Gegentreffer nach 24 Spielminuten – so viele wie in keinem Spiel bisher. Auch im letzten Abschnitt fand der SVS kein Mittel, einen vernünftigen Spielzug abzuschließen – selbst die wenigen Überzahlsituationen wurden nicht effektiv genutzt. Halle beendete die Partie, wie sie sie begonnen hatten: mit einem Kontertor. Letztlich freuten sich Saalestädter über einen relativ einfachen 22:7 Heimerfolg und finden sich nun wieder zurück an der Tabellenspitze der Thüringenliga.
Den Grund der herben Niederlage allein in den fehlenden Spielern zu suchen wäre falsch, denn ohne eine zielführende Taktik und mit mangelnder Fitness zieht man gegen jeden Gegner den Kürzeren. Das Team muss tief in sich gehen, um die noch zwei verbleibenden Heimspiele gegen den VFL Gera und erneut den SV Halle zu gewinnen. In beiden Hinspielen stiegen sie hier bereits als Verlierer aus dem Wasser.

Für den SVS spielten: Phillip Schmidt (TW), Robin Schade, Daniel Bauersfeld, Tobias Heinig, Benno Furkert (3 Tore), Danilo Bernhard (2), Thomas Maak (K), Sascha Weichsel (1), Alexander Ludwig, Matthias Sack (1)

Trainer: Steffen Markscheffel

Viertelergebnisse: 7:2; 3:1; 6:1; 6:3

Tore nach persönliche Fehlern:
SV Halle: 2/6
SVS: 3/6

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