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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Thüringer Wasserballpokal: SVS verpasst das Finale aber sichert Platz 3

Gera.

Nach den vielen Diskussionen in den letzten Wochen über die Wiederholung der Halbfinalbegegnung aufgrund eines falsch durchgeführten 5-Meter-Werfens zwischen dem SV Sömmerda und dem Erfurter SSC, einigten sich bei Vereine darauf, nur das Penalty-Werfen zu wiederholen. Dies wurde am vergangen Samstag vor den Finalspielen angesetzt, um nun endlich den Finalgegner des SV Halle zu ermitteln. Rundenleiter und zugleich Mitspieler im Team des SVS, Matthias Sack, gab dabei den Bitten neben gleichzeitigem Androhen auf Anklage vor dem Sportgericht der Erfurter nach und besann sich auf das wirklich Wesentliche: eine Wettkampfrunde sportlich und fair auszutragen.

Nun stiegen also die fünf nominierten Schützen beider Mannschaften ins Wasser – für den SV Sömmerda traten Furkert, Weichsel, Markscheffel, Schade und Bernhardt an die Linie. Trotz der gut eingestellten Psyche gelang es den Akteuren nicht, den Ball mehr als einmal im Tor zu versenken: sang und klanglos verlor man das Auswerfen mit 1:3 und sah sich letztlich doch nur im kleinen Finale gegen den VFL Gera.

Aber der Kader um Kapitän Thomas Maak ließ sich nicht unterkriegen und wollte zumindest das Ehrenspiel um Platz 3 positiv meistern und Spielerfahrung sammeln – denn bereits in zwei Wochen beginnt die Landesmeisterschaft. So sah man sich zwar bei hohem Tempo der Gastgeber schnell mit 2 Toren im Rückstand, aber Weichsel startete mit einem Gewaltwurf aus 7 Metern die Aufholjagt. Bereits zum Ende des ersten Viertels konnte man die Partie zum 3:2 drehen und die Führung anschließend sogar bis auf 5:2 ausbauen.

Von nun an hatten die Gäste von der Unstrut alles im Griff und nur durch eigene Unkonzentriertheit im Angriff konnte der Gegner im Konterspiel für Tore sorgen. Das Halbzeitergebnis mit 6:4 gestaltete sich zwar noch relativ knapp, aber nach dem Seitenwechsel legten die Männer in den roten Badehosen noch einmal eine Kohle auf. Vor allem Danilo Bernhard: auf seiner rechten Seite war er sowohl in der Verteidigung mit energischen Ballgewinnen als auch im Angriff mit fünf erzielten Toren der Matchwinner für den SVS. Angetrieben durch sichere Paraden des gewohnt starken Torhüters Phillip Schmidt erspielten sich die Gäste ansehnliche Angriffe.

Weichsel ereilte aber noch die Ironie des Schicksals: traf er noch als Einziger im 5-Meter-Werfen gegen den ESSC, vergab er im laufenden Spiel einen Strafwurf.

Als das Spiel zum letzten Abschnitt angepfiffen wurde, war der Kampfgeist der Hausherren bereits gebrochen und beide Mannschaften spielten freundschaftlich ihren Stiefel herunter – in der Schlussminute versuchten sich auch einmal die Torhüter am Torwurf indem sie den Ball über das 30 Meter lange Spielfeld in den Kasten des gegenüber bugsieren wollten.

Das 15:8 Endergebnis spiegelt die konzentrierte Leistung der Sömmerdaer wieder und verspricht eine Favoritenrolle in der kommenden Landesmeistersaison.

Im Anschluss wurde das Finale angepfiffen. Der SV Halle begann hier etwas nervös und baute die Erfurter immer wieder durch Fehler im Überzahlspiel auf. Zur Halbzeit war die Situation beim 5:5 noch völlig offen. Aber letztlich setzten sich die erfahrenen Saalestädter deutlich mit 14:8 durch und verteidigten den Pokal erneut. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle! Am kommenden Wochenende absolviert der SV Sömmerda ein Trainingslager im Erzgebirge, bei dem man die letzten Konditionslücken schließen und sich optimal für das Auftaktspiel am 09. Februar gegen den Erfurter SSC einstellen will. Schon heute schwört man Revanche auf das verpasste Pokalfinale.

 

Für den SVS spielten:

Phillip Schmidt (TW), Robin Schade (2 Tore), Steve Bauersfeld, Hendrik Selter, Nikolas Agardi, Benjamin Furkert (3), Steffen Markscheffel (1), Danilo Bernhard (5), Thomas Maak (1), Sascha Weichsel (2), Alexander Ludwig, Matthias Sack (1)

 

Viertelergebnisse:

2:3; 2:3; 2:4; 2:5

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