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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Saisonstart geglückt!

Halle/ Saale.

Am vergangenen Wochenende starteten die Sömmerdaer Wasserballer in die Pokalrunde 2013. Austragungsort war die Stadtschwimmhalle in Halle Neustadt. Nach der Sommerpause mit gelegentlichen Trainingseinheiten im Freibad Sömmerda und an der Leubinger Kiesgrube konnte die Mannschaft nicht die gewohnte Wettkampfvorbereitung in der Schwimmhalle absolvieren. Grund dafür waren unerwartete Verzögerungen bei den Renovierungsmaßnamen am Dach des Gebäudes. Es galt also einen beinahe achtwöchigen Trainingsrückstand gegenüber der Konkurrenz wettzumachen. Trotzdem wollte man sich bestmöglich verkaufen und einen vermeintlich leichten Gegner für das Halbfinale erspielen. Leider musste das Sömmerdaer Team auch noch den Ausfall mehrere Spieler verkraften, so zum Beispiel Stammtorwart Phillip Schmidt. Auf dem Protokoll standen letztlich acht Spieler, die die Pokalrunde eröffneten. Im Spielmodus Jeder-gegen-Jeden musste jeder Teilnehmer in 2x10 Minuten fortlaufender Spielzeit drei Spiele bestreiten.

 

Das erste Spiel bestritt der SVS gegen die Mannschaft des VfL Gera. Trotz der schlechten Ausgangslage stieg man mit dem klaren Ziel eines Sieges ins Wasser. Was in der ersten Spielhälfte seitens der Sömmerdaer gezeigt wurde ließ nicht darauf deuten, dass man seit drei Monaten kein Punktspiel mehr bestritten hatte: man setzte sich bis zum Ende der ersten 10 min auf 6:0 Tore ab. Somit war der erste Sieg im Turnier schon so gut wie eingefahren. Besonders auffallend war die gute Chancenverwertung als auch der starke Ersatztorwart Kai Ehrenberger. In der zweiten Hälfte verwaltete man die Führung und versuchte, Kräfte für die noch ausstehenden Spiele zu schonen. So konnte der VfL Gera zwar noch etwas Ergebniskorrektur betreiben, am deutlichen 11:4 Erfolg der Kreisstädter änderte dies aber nichts. Nach einer viertel Stunde stand die zweite Partie auf dem Plan - diesmal hieß der Gegner SV Halle, amtierender Pokalsieger. Schnell zeigte sich nun doch die fehlende Fitness der Gäste: so wurden beste Chance nicht genutzt und im Gegenzug kassierte man einfache Kontertore. So gelang den Hausherren eine schnelle 3:0 Führung ehe der Gegner den ersten Torerfolg verbuchen konnte. Angespornt vom 1:3 Halbzeitrückstand wollte man in den zweiten 10 min noch einmal Alles nach vorn werfen. Leider konnten die geplanten Vorgaben nicht umgesetzt werden und es fehlte in vielen Situationen die letzte Konzentration. Halle nutzte seine Chancen weiterhin clever und routiniert und zeigte der Sömmerdaer Mannschaft, was dieser zu Saisonbeginn noch fehlte. Letztendlich verloren die Gäste das Spiel mit 2:8 zwar deutlich, aber auch nicht unverdient. Nach einem Spiel Pause ging es für den SVS im letzten Vorrundenspiel gegen den alten Rivalen aus der Landeshauptstadt, den Erfurter SSC. Hier sollte sich schnell ein umkämpftes, aber faires Spiel entwickeln. Schon nach 28 Sekunden konnte sich der Landesliga Dritte über den ersten Torerfolg durch Danilo Bernhardt freuen. Diese Führung sollte aber nur von kurzer Dauer sein: Erfurt glich beinahe im Gegenzug zum 1:1 aus. Dieses Spiel wiederholte sich bis zum Ende der ersten Hälfte noch zweimal zu einem Zwischenstand von 3:3. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde dem SVS ein Strafwurf zugesprochen. Herausgeholt von Kapitän Thomas Maak trat dieser selbst an, zielte aber zu genau und traf nur den Innenpfosten. Aber wie in dieser Phase des Spiels zu merken, waren die Kreisstädter insgesamt bissiger und kämpften um jeden Ball: Alexander Ludwig konnte den Pfostenabpraller abfangen und erneut den Kapitän in Szene setzen. Diesmal verwandelte Maak zur 4:3 Halbzeitführung. Beflügelt von so viel Kampfeswillen gelang Maak sogleich der nächste Treffer kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte. Zwischenzeitlich konnte man den Vorsprung sogar auf 7:3 ausbauen. Der Kampfgeist der Erfurter war somit gebrochen und außer weniger Anschlusstreffer änderte sich nichts mehr am Spielverlauf. Sömmerda gewinnt somit verdient 8:5 gegen der Erfurter SSC.

Nach der Vorrunde ergeben sich damit die Halbfinalpaarungen zwischen dem SV Sömmerda gegen den Erfurter SSC sowie dem VFL Gera gegen SV Halle. Bis dahin wird sich das Übungsleiterduo Sack/ Schade noch einige anstrengende Übungen ausdenken, um die fehlende Kondition aufzubessern - Ziel ist das Pokalfinale!

Für den SV Sömmerda spielten:

Kai Ehrenberger (TW); Robin Schade (1Tor); Hendrik Selter; Benjamin Furkert (4); Danilo Bernhardt (7); Thomas Maak (3); Alexander Ludwig (1), Matthias Sack(5)

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