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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Trotz Aufbäumen gab es gegen den Landesmeister kein Mittel

Im vorletzten Spiel der Wasserballsaison 2011/12 empfingen die Sömmerdaer den amtierenden Landesmeister aus Erfurt. In der Hinrunde wurden die Männer vom SVS mit einer 28:5 Niederlage geradezu aus der Halle gefegt. Diese Enttäuschung wollte man am vergangenen Sonntag in eigener Halle nicht noch einmal hinnehmen und so konzentrierte man sich hauptsächlich darauf, Tore zu verhindern, möchte man doch nicht als Schießbude Thüringens mit den meisten Gegentreffern dastehen.

 

Doch bereits die ersten Minuten der Begegnung ließen auf keinen anderen Verlauf als im Hinspiel hoffen – der ESSC zog schnell mit 3:0 Toren davon und zwang den Sömmerdaer Trainer zur ersten Auszeit. Anschließend fand der Gastgeber besser ins Spiel und erreichte gegen die aggressive Verteidigung der Erfurter auch zweimal den Torerfolg. Das weitere Geschehen wurde zum Großteil von den Gästen bestimmt, die mit einfachen Treffern weiter davonzogen. So mussten die Sömmerdaer zur Halbzeit auf der Anzeigetafel einen 10:4 Rückstand betrachten.
Ausgesprochenes Ziel war es dann, den Schaden so gering wie möglich zu halten – gefordert wurden weniger als 20 Gegentore! So stellte man sich dann auch in der Verteidigung dem körperlich harten Agieren des Gegners und merkte schnell, dass auch er damit Probleme beim Abschluss zeigte.
Als dann der SVS noch den schönsten Angriff der Begegnung spielte, tobte ein Jubelschrei durch die Halle. Die Erfurter Bank ärgerte sich, so vorgeführt worden zu sein, was die Sömmerdaer doppelt freute. Danilo Bernhardt stellte für Thomas Maak einen Block, der damit seinen Gegner abschütteln konnte. Im richtigen Moment spielte dann Matthias Sack den entscheidenden Pass auf Thomas Maak. Der, elegant im Sinne eines Torjägers, schoss den Ball mit einem Druckwurf ins lange Eck und vollendete so den Spielzug, wie er im Lehrbuch steht.
Über dieses Ereignis sehr glücklich, ließ die Sömmerdaer dann nach der 8:20 Niederlage nicht die Köpfe hängen. Man war stolz auf sich, dem amtierenden Landesmeister nicht kampflos die Stirn geboten zu haben. Kombiniert man nun das erfolgreiche Defensivspiel mit den herrlichen Angriffen der letzten Partien, so ist man gewiss, im letzten Spiel gegen die Spielgemeinschaft Gotha/ Eisenach einen Sieg und letztlich doch noch den dritten Platz in der Meisterschaft zu erringen.

Für den SVS spielten:
Philipp Schmidt (TW), Steve Bauersfeld, Hendrik Selter (1 Tor), Kai Ehrenberger (K), Benjamin Furkert (1), Tobias Heinig, Steffen Markscheffel, Danilo Bernhardt (2), Thomas Maak (1), Sascha Weichsel (1), Alexander Ludwig (1), Matthias Sack (1)

 

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