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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

Sömmerda zurück im Titelrennen


Wasserball: SVS bezwingt SV Halle mit 13:8


Der aktuelle Tabellenführer in der Thüringer Meisterschaft empfing am vergangenen Samstag die Wasserballer aus Sömmerda. Nachdem die Kreisstädter nur knapp am Erfurter SSC (10:11) gescheitert waren, wollten sie sich jetzt gegen den Vertreter aus Sachen-Anhalt im Kampf um den Titel zurückmelden - bereits das Hinspiel konnte man gegen den Ligafavoriten mit 13:9 gewinnen. Und auch heute sollte die Überraschung gelingen.

 

 

Aber das erste Viertel hat der SVS wieder einmal verschlafen und Halle zog binnen drei Minuten auf 3:0 davon. Die Fans auf der Tribüne konnten jedoch eine Sömmerdaer Mannschaft beobachten, die sich nicht beeindrucken ließ und genauso schnell zum 3:3 ausglich. Zudem hatte man Glück, dass dem Gegner der letzte Biss fehlte und die klaren Torchancen nicht nutzen. So rettete sich das Team um Kapitän Thomas Maak mit einem knappen 3:4 Rückstand in die erste Pause.

Jetzt hellwach und mitten im Spielgeschehen gelang es den Gästen immer besser, dem Gegner durch gezielte Pressverteidigung nur schwierige Torwürfe zu ermöglichen, häufig konnte man sogar mit dem abgefangenen Fehlpass direkt den Gegenkonter einleiten. Die zuletzt mangelnde Torausbeute in Überzahlsituationen klappte heute viel besser – mit guter Balltechnik konnte man die Gegenspieler geschickt ausspielen und schnelle Tore erzielen. So drehe Sömmerda das Spiel und musste nach dem 5:4 die Führung nicht mehr hergeben. Nur der 6:5 Halbzeitstand ließ die Saalestädter noch auf ein Comeback hoffen.

Im Tor brachte Philipp Schmidt mit seinen erneut großartigen Paraden die gegnerischen Werfer zur Verzweiflung und Robin Schade, bester Schütze mit 4 Toren, zeigte seine Qualitäten nicht nur im Verteidigungsspiel. Dank einer insgesamt klasse Mannschaftsleistung konnte der SVS den Gastgeber auf zwei Tore Differenz halten und den Vorsprung im letzten Viertel kontinuierlich auf fünf Tore ausbauen. Nach dem 4:1 Endspurt freuten sich die Thüringer dann über den verdienten 13:8 Sieg.

Moral und Geschlossenheit – das sind die Grundlagen, mit dem der SVS hart trainiert und sich damit im Kampf um die Landesmeisterschaft zurückmeldet. Im Nachholspiel trifft man nun im eigenen Becken auf die Spielgemeinschaft Gotha/ Arnstadt und anschließend auf den VFL Gera, um dann im Saisonfinale gegen Erfurt den Titelgewinn perfekt zu machen. Für den SVS spielten:

Philip Schmidt (TW), Robin Schade (4), Steve Bauersfeld, Kai Ehrenberger, Benjamin Furkert (1), Steffen Markscheffel (1), Danilo Bernhardt (1), Thomas Maak (K,1), Sascha Weichsel (2), Alexander Ludwig (1), Matthias Sack (2)

(4:3/1:3/2:3/1:4)

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