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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

SVS bringt den Landesmeister ins Schwanken

Die zahlreichen Zuschauer und Fans standen wie eine eins hinter dem SV Sömmerda, der am vergangenen Sonntag in heimischer Halle den amtierenden Landesmeister Erfurter SSC empfing.

   

 

Es sollte ein hart umkämpftes Spiel werden, in dem Sömmerda nicht gegen Erfurt, sondern gegen sich selbst verloren hat. Das erste Viertel gestalteten beide Teams noch ausgeglichen und der SVS konnte eine knappe 3:2 Führung behaupten.  „Ich musste mich bereits nach vier Minuten auswechseln lassen, um meine zerrissene Kappe zu tauschen. Da war mir bereits klar, dass es ein langes und kräftezehrendes Spiel wird“, so Sascha Weichsel enttäuscht nach dem Schlusspfiff. Auch das Protokoll zeigt, dass beide Mannschaften, aber vor allem Erfurt nicht kleinlich mit ihren Kontrahenten zu Werke gingen – 5:15 Herausstellungen gegen den ESSC. 
Das zweite Viertel haben die Sömmerdaer dann komplett verschlafen – eine 4-Tore-Serie der Erfurter stellte die Begegnung komplett auf den Kopf und die Männer in den weißen Kappen waren anschließend völlig von der Rolle. Man konnte zwar zwischenzeitlich zum 4:6 verkürzen, aber erneut konnte der Gegner drei Tore zum 4:9 Halbzeitstand nachlegen. Sichtlich unsicher blickten die Gastgeber drein und brauchten die fünf minütige Verschnaufpause wirklich dringend.
Aber die Fans machten noch einmal ordentlich Stimmung und peitschten ihren SVS nach vorn, der sich beflügelt Tor um Tor wieder heran kämpfte. Nun kamen Erinnerungen an das großartige Spiel gegen den SV Halle auf – Dank eines gewohnt sicheren Rückhalts mit Philipp Schmidt im Tor und zwei schnellen Treffern durch Danilo Bernhardt erreichte man vor dem Schlussviertel das 8:9. Sömmerda war wieder da!
Das letzte Viertel sollte Kapitän Thomas Maak und Spielertrainer Steffen Markscheffel einige Nerven kosten. Unzählige Chancen vor allem im Überzahlspiel blieben ungenutzt, die Wurfquote war unterirdisch. So konnte man den Erfurtern trotz häufiger Überzahlsituationen  nicht gefährlich werden. Die Kreisstädter dominierten die zweite Halbzeit nach Belieben, schafften es aber nicht, in den entscheidenden Momenten das Tor zu treffen. Sascha Weichsel gelang zwar zwei Minuten vor dem Ende der 10:11 Anschlusstreffer, aber auch er war es, der direkt im Anschluss die Möglichkeit zum Ausgleich auf der Hand hatte. Doch die Kräfte und Nerven reichten nicht aus, um den 5-Meter-Strafwurf zu verwandeln.
So blieb Sömmerda nur die traurige Wahrheit, erneut hauch dünn verloren zu haben. Trotzdem blickt man mit dem Verlauf der Partie positiv in die Zukunft und hat die Entscheidung in der Landesmeisterschaft noch nicht abgehakt. Bereits in zwei Wochen erwarten sie die Spielgemeinschaft Gotha/ Arnstadt, die in dieser Spielzeit noch sieglos sind.  Dann soll es wie im Hinspiel (20:8) erneut ein Torfestival geben. Die Wasserballer freuen sich dann wieder auf die tolle Unterstützung ihrer Fans!

Für den SVS spielten:
Philipp Schmidt (TW), Robin Schade (1 Tor), Steve Bauersfeld, Hendrik Selter, Benjamin Furkert (2), Nicolas Agardi, Steffen Markscheffel, Danilo Bernhardt (2), Thomas Maak (K), Sascha Weichsel (3), Alexander Ludwig (1), Matthias Sack (1)

Viertelergebnisse:
3:2; 1:7; 4:0; 2:2

 

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