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Die Herrenmannschaft der Sömmerdarer

 

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Trainingszeiten für Interessierte sind Donnerstags von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr.

 

SV Sömmerda überrascht Thüringer Wasserballwelt

„Herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Ihr wart heute einfach nicht zu schlagen. Jetzt müsst Ihr nur noch gegen Erfurt gewinnen!“, gratulierte der Hallensische Trainer dem SV Sömmerda nach dem überraschenden Erfolg am vergangenen Sonntag. Am zweiten Spieltag der Thüringenliga empfing der SVS den Meisterschaftsfavoriten SV Halle, und das Team um Trainer Steffen Markscheffel wollte zeigen, dass man den Mund nicht zu voll genommen hat mit der Aussage „Wir wollen Halle ein bisschen ärgern“.

Dabei begann die Partie gar nicht nach Plan – Danilo Bernhardt erzielte zwar schon nach 23 Sekunden das 1:0 für die Sömmerdaer, doch aufgrund eigener Unkonzentriertheit im Abschluss drehte Halle das Spiel und führte nach dem ersten Viertel mit 4:1. Ratlosigkeit zeigte sich in den Gesichtern der Thüringer, doch Kapitän Thomas Maak fand in der Viertelpause die richtigen Worte, um seine Mannschaft neu zu motivieren. Alexander Ludwig rüttelte dann seine Kollegen mit einem Gewalttor wach und im zweiten Spielabschnitt sahen die Zuschauer ein völlig anderes Spiel – Sömmerda ließ dem Gegner kaum Platz zum passen, machte die Spielräume eng und gewann so immer mehr die Oberhand. Nach dem zwischenzeitlichen 2:5 Rückstand konnten Matthias Sack und Benjamin Furkert noch vor der Halbzeit auf 4:5 verkürzen.
Dieser energische Schlussspurt vor der Pause brachte den Vertreter aus Sachsen-Anhalt wohl zum grübeln, denn zu Beginn der zweiten Hälfte spielte nur eine Mannschaft. Die bärenstarte Verteidigung des SVS ließ kaum noch einen Torschuss zu, allen voran Benjamin Furkert und Robin Schade brachten ihre Gegenspieler zur Weißglut. Die daraus gewonnenen Bälle wurden schnell nach vorn getragen und eiskalt im Netz versenkt. So schafften es die Sömmerdaer letztlich sogar eine 7-Tore-Serie zum 9:5 Zwischenstand aufzustellen. Der SV Halle erholte sich dann aber schnell und Sömmerda ließ erneut klare Torchancen liegen – so schmolz der Vorsprung vor dem letzten Spielabschnitt auf 2 Tore zusammen.  
Bereits zu Halbzeit musste Trainer Markscheffel umdisponieren, waren doch Matthias Sack, Hendrik Selter und Alexander Ludwig schon mit je zwei persönlichen Fouls vorbelastet (mit 3 Fouls muss der Spieler das Spielfeld verlassen).  Zum Glück konnten die Akteure das Spiel regulär beenden und gemeinsam vier Tore zum Sieg beisteuern.
 Besonders schöne Tore erzielten Kai Ehrenberger, der mit einem Rückhandwurf aus 7 Metern nicht nur den Torwart überraschte, und Sascha Weichsel, der nach einem 15 Meter Sprint mit einem Selbstdoppler dem Schlussmann das Nachsehen gab.
Obwohl Halle den Rückstand noch einmal auf zwei Tore verkürzen konnte (8:10) setzte sie der Gastgeber gleich zu Beginn des vierten Abschnitts wieder unter Druck. Nun konnte es jeder fühlen – Sömmerda war heiß auf den ersten Sieg gegen Halle nach zwei erfolglosen Jahren. Der Gegner fand kein Mittel mehr, das Abwehrbollwerk zu durchbrechen und so gewann man dieses letzte Viertel noch einmal klar mit 3:1.  
 Eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft bereitete schließlich den viel umjubelten 13:9 Erfolg und die weiter bestehende Tabellenführung. Besonders positiv ist zu erwähnen, dass sich an diesem Wochenende die überhaupt beste Sömmerdaer Mannschaft aufgestellt hat, um den amtierenden Pokalsieger ein bisschen zu ärgern.




Für den SVS spielten:
 Philipp Schmidt (TW), Robin Schade, Steve Bauersfeld, Hendrik Selter (1 Tor), Kai Ehrenberger (3), Benjamin Furkert (2), Stefan Großöhmig, Steffen Markscheffel, Danilo Bernhardt (1), Thomas Maak, Sascha Weichsel (3), Alexander Ludwig (1), Matthias Sack (2)

Viertelergebnisse:
1 : 4
3 : 1
6 : 3
3 : 1

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